8397,36 km

 
29Juli
2013

Letztes und erstes Mal auf zur chinesischen Mauer

Wir hatten beschlossen mit dem Hostel zur Mauer zu Fahren. Nach Mutianyu. Wir standen an unserem letzten Tag früh auf. Wir wurden abgeholt und dann fuhren wir jedoch nicht umgehend dorthin, sondern zu einem Jade-Museum. Dieses war jedoch eigentlich eine große Verkaufshalle. Wir Ausländer liefen einmal durch die Halle und warteten dann wieder zum Bus. Anschließend fuhren wir zu den Ming-Gräbern, diese schauten wir uns (relativ) kurz an und wurden dann wieder in den Bus gebracht. Anschließend fuhren wir jetzt wirklich zur Mauer. Dort war es mittlerweile ziemlich voll und auch sau Warm. Wieder einmal um die 35°C. Natürlich versuchte man uns wieder dazu zu überreden, dass wir den Lift nach oben nehmen. Doch Paul und ich entschieden uns, zu Fuß zu gehen. Denn es dauert nie so lange, wie der Tourguide es einem erzählt. Denn dieser hatte wieder erzählt, dass es 45Minuten dauern würde, wir schafften es locker in 15 Minuten und das Gefühl sagen zu können, man zur Mauer hinauf gelaufen, ist einfach noch einmal besser. Wir liefen auf der Mauer entlang und genossen die Aussicht irgendwann einfach nur noch, während die Leute an uns vorbei liefen. Schließlich war es für mich das vorerst letzte Mal Chinesische Mauer und für Paul das erste mal. Zum Glück realisierte ich das nicht, sonst wäre ich nicht so schnell wieder runter gelaufen.
Nach dem Lunch fuhren wir noch zu einer Seidenmanufaktur, was wieder einmal eine Verkaufsshow beinhaltete, doch wir saßen stattdessen vor dem Eingang und warteten auf den Tourguide. Anschließend fuhren wir zu einem Spa, wo wir uns massieren lassen sollten. Da Paul und ich aber abends den Flieger schaffen mussten und die Tour jetzt schon länger ging, als veranschlagt, wurden wir dann zur U-Bahn gefahren, wo man noch versuchte, von uns Geld zu bekommen, weil es ja Trinkgeld sei (was man eigentlich nicht annimmt in China) und es ja noch ein Verschleiß fürs Auto darstellt. Irgendwann gab der Guide auf und wir fuhren zum Hostel. Dort machten wir uns noch einmal frisch und trafen uns ein letztes Mal mit Alex und Simon. Später kam noch Katharina hinzu.
Irgendwann gegen 22Uhr fuhren wir zum Hostel zurück, nahmen unsere Sachen und riefen uns an der Straße ein Taxi. Der erste Taxifahrer wollte erst mehr Geld haben, doch nachdem ich ihm verdeutlicht hatte, dass ich weiß, wie teuer die Strecke ist, fuhr er mit seinem Taxameter.
Am Flughafen angekommen, checkte ich schon mal ein, während Paul sich schon mal umschaute und feststellte, dass er noch 4 Stunden bis zum Einchecken hatte. Ich verabschiedete mich für die nächsten Stunden, gab Paul meinen Trolli, den er mitnahm und fuhr mit der flughafeninternen Bahn zu meinem Gate.

28Juli
2013

Einen ruhigen Tag

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, von der letzten nacht, die wir durchfeiert hatten, machten wir uns auf dem Weg etwas zum Frühstück, Mittag oder ähnliches zu bekommen.

Wir liefen anschließend noch ein wenig durch die Straßen und trafen und dann mit Alex, Simon,  Hanna und dann noch mit Johann (einem Finnen) zum letzten Pekingente-Essen. Es war wirklich lustig und bei der Verabschiedung wurde mir mal wieder klar, dass das unglaubliche Jahr in China zu ende ging. Paul und ich fuhren dann wieder zurück zum Hostel und saßen noch im Innenhof des Hostels und quatschten. Dabei stellten wir fest, dass ich Probleme mit der Aussprache des Wortes "Loyalität" hatte und so übten wir es noch endlose male.

27Juli
2013

Lama Tempel und Feiern

Nachdem wir ausgeschlafen hatte, trafen wir uns mit Alex zum Frühstück bzw. Mittag. Wir aßen wieder Nudelsuppe in dem gleichen Restaurant wie schon mal zuvor. Mit etwas Cola und auf den Weg gekaufte Bauzi, konnten wir auch langsam miteinander auskommen und der Hunger war schon mal gestillt.

Wir fuhren zum Lama Tempel. Denn Alex und ich hatten beschlossen, dass Paul nicht richtig in China gewesen ist, wenn er keinen Tempel gesehen hat (gleiches gilt natürlich auch für die Chinesische Mauer). Die Tempelanlage war wirklich schön, doch diese machte leider auch schon wieder kurz nach unserem Besuch wieder zu.

Am Abend trafen wir uns natürlich wieder mit Simon und Alex. Wir aßen an einem Straßenstand verschiedene Spieße und trafen dann noch Freunde von Alex und Simon und tranken dann mit ihnen.

Wir feierten bis 5 Uhr und fuhren dann nach Hause.

26Juli
2013

798 art district

Um den Jetlag für Paul erträglich zu machen, hatten wir den Deal, dass er bis um 11 ihr schlafen kann. Als er dann “soweit” war, gingen wir typisch chinesisch, Nudelsuppe zum Frühstück essen. Anschließend Fuhren wir mit dem Bus zum 798 Art District. Dort angekommen liefen wir durch den District, die Galerien und die einzelnen Läden. Irgendwann kamen wir dann auch zu dem Gebäude, in dem Alex für Audi arbeitet, doch da sie eine Telefonkonferenz hatte, konnte sie nicht runter kommen. Wir liefen weiter durch die Straßen und fuhren dann mit dem Bus zum Hutong, bei dem auch der Trommel- und Glockenturm ist. Da ich und auch andere, dieses Hutong zu eines der schönsten zählen. Wir saßen keine zwei Minuten im Bus, schon schlief Paul

Im Hutong angekommen, aßen wir zu erst Dumplings/Jauzi, welche Paul sehr gut schmeckten. Aber er stellte fest, dass ihm Bauzi besser schmeckten. Anschließend liefen wir durch die Straßen, bei schönem Wetter, mit vielen anderen Chinesen und Touristen. Es war ziemlich voll und so versuchten wir nicht nur mit den anderen Touristen durch die Straßen zu laufen. Doch das war gar nicht so einfach.

Am Abend trafen wir uns mit Alex und Simon und gingen Pekingente essen und hatten wie auch die die anderen Tage viel Spaß. Nach dem Essen, gingen wir dann noch etwas Trinken, in einer Bar, dem sogenannten Supermarket.

25Juli
2013

Olympiapark

Nachdem wir ausgeschlafen hatten und ich im Internet versucht hatte herauszubekommen, wo es ein Freibad gab. Wir hatten dann beschlossen, dass wir unsere Badesachen mitnehmen würden und uns den Olympiapark von 2008. Wir kamen aus der U-Bahn und hatten das Gefühl, von 38°C erschlagen zu werden. Wir schauten uns das Vogelnest an und waren jedoch etwas enttäuscht, da wir nicht alles uns anschauen konnten. Lediglich die nach unten zur Grünfläche konnte man gelangen, aber ich hatte eigentlich gehofft, dass man sich die Konstruktion und das gesamte Stadion angucken kann. Wie liefen etwas durch die gesamte Anlage und wollten dann in die ehemalige Schwimmarena. Dabei mussten wir feststellen, dass es gar nicht so einfach war, den Eingang zu finden. Duzende Male wurden wir zudem angesprochen, ob wir denn nicht Eintrittskarten kaufen wollen würden. Doch wir entschieden uns für die offizielle Variante und wir kauften uns Eintrittskarten. Im Gebäude angekommen, schauten wir uns dieses an und setzten uns zuerst einmal einen Schwimmwettkampf und schauten uns diesen an. Es war wie ein Wettkampf auf nationaler Ebene der Jugend.

Da wir feststellen durften, dass die Schwimmarena eher ein Freizeit- und Spaßbad ist, beschlossen wir doch nicht dort hineinzugehen.

Wir gingen auf dem Heimweg etwas trinken und saßen dann noch im Hostel im Innenhof auf den Liegen und quatschten dort miteinander.

24Juli
2013

Jetlag und die Verbotene Stadt

 

Heute morgen stand ich um 7uhr auf, um dann zum Flughafen zu fahren, um Paul abzuholen. Ich war bereits um 8.40 Uhr am Flughafen und wartete und wartete und wartete, geschlagene 2 Stunden bis Paul endlich auf Pekinger Boden stand. Als überraschendes Mitbringsel hatte Paul mir ein Arizona Iced Tea mitgebracht. Was deswegen echt cool war, weil ich mit einer Freundin seit 2 Tagen immer wieder darüber geredet hatte, diesen zu trinken.

Wir fuhren zum Hostel und checkten in unser Zimmer ein, nachdem ich noch schnell Geld holen gegangen war. Paul machte sich kurz frisch und dann begannen wir unser erstes Touristenprogramm. Wir fuhren zur Verbotenen Stadt. Paul war etwas von der Menge an Menschen entsetzt, doch nahm es dann recht locker.

Als wir mit der Verbotenen Stadt fertig waren, wurde Paul die Hitze (35Grad) auch zu viel und dann kam auch noch der Jetlag, sodass wir zur Haupteinkaufsstraße gingen, in ein kühles Shopping Center und dort bei Starbucks erstmal etwas trinken gingen.

Anschließend fuhren wir zurück zum Hostel und Paul schlief 2 Stunden, bevor wir uns mit Alex und Simon zum Sushi essen trafen. Das war sehr amüsant und Paul und ich fuhren mit dem Taxi nach Hause, zum Hostel. Das war jedoch gar nicht so einfach, da der Taxifahrer nicht gleich Verstand, dass wir nur bis zu der Hauptstraße gefahren werden wollten. Doch irgendwann schafften wir es, dass der Taxifahrer losfuhr.

23Juli
2013

Der Tag, der Tage

Heute morgen stand ich um 8uhr auf, machte mich fertig, packte die letzten Sachen in meine Koffer und verabschiedete mich von meinem Wohnheimszimmer, in Shanghai. Ich checkte unten an der Rezeption aus und anders wie erwartet, sagte man mit jetzt, dass ich nicht in der Ferienzeit meine Zimmerkarte abgegeben hatte und nicht nur die Hälfte der Zimmermiete zahlen könne, sondern den vollen Preis zahlen muss. Ich versuchte noch etwas zu diskutieren, doch es brachte nicht viel, sodass ich dann mein Geld nahm und zum Shanghai Hongqiao Bahnhof fuhr. Mit meinen zwei Koffern hatte ich anfangs noch ein Probleme, diese zu handhaben, doch das löste sich dann auch bald.

Als ich dann im Schnellzug nach Beijing fuhr, war es also endgültig, das schöne Leben in Shanghai hatte ein Ende. Ein -zwei Trauertränen rollten natürlich, aber gleichzeitig freute ich mich auf die letzte verbleibende Woche im Beijing. Denn dort würde am nächsten Tag Paul ankommen und Alex konnte ich dann auch noch einmal sehen.

Nach 4 1/2 Stunden Zugfahrt kam ich dann an und bereits im Zug hatte ich beschlossen, doch nicht mit der U-Bahn zum Hostel zu fahren, sondern mir ein Taxi zu nehmen. Gesagt getan und die fahrt durch die Rush Hour ging los. Als wir dann in der Straße waren, in der sich das Hostel in der nächsten Seitenstraße befinden sollte, fanden wir die Straße nicht. Also riefen wir beim Hostel an und der Taxifahrer redet mit dem Hostel. Mittlerweile hatte der Taxifahrer das Taxameter schon ausgeschaltet. Nach einem weiteren Gespräch zwischen dem Taxifahrer und dem Hostel hatten wir dann die Straße gefunden.

Ich lief zum Hostel, checkte ein, machte mich kurz frisch und fuhr wieder los, weil ich mich mit Alex und ihrem Mitbewohner, Simon, zum Abendessen treffen wollte.

Das Abendessen war wirklich lustig und anschließend gingen Alex und ich noch zur Maniküre und Pediküre.

Als ich abends dann wieder im Hostel war, brachte ich meinen großen Koffer schon mal aus dem 12er-Schlafsaal, um am nächsten Morgen nicht alle dabei wecken zu müssen.

Ich guckte noch nach, ob ich eine wichtige Email bekommen hatte und ging dann zu Bett.

17Juli
2013

Spanischer Wein und dann feiern am Bund

Heute Abend gingen Lorena, Adrian und ich zu einer spanischen Weinverkostung, in der nähe von Xindiandi. Wir tranken verschiedenen Weine und es gab außerdem Mandeln und luftgetrockneten Schinken, der wirklich der Hammer war.
Adrian kaufte sich dann noch spanisches Olivenöl. Kurz darauf beschlossen wir am nächsten Tag zusammen zu frühstücken und gingen ein Laden weiter, um dort Baguette zu kaufen.

Nach der Weinverkostung fuhren wir zum Bund und gingen in die Bar Rouge. Dort kam später Steffi noch hinzu und wir feierten bis um 3 Uhr, in dem Club/Bar mit der wohl besten Aussicht zum Feiern.

13Juli
2013

Endlich wieder in Shanghai <3

Nach einer etwas ungemütlichen Nacht, aber wenigstens im sitzen wachte ich um 6.30 Uhr auf. Die Damen des Wagons reden lauthals.

Steffi und ich versuchten mit unseren Rucksäcken in die Schlafwägen zu kommen, doch weil wir kein Ticket für diese hatten, wurden wir wieder weggeschickt. Also gingen wir zurück in den Esswagon und kauften etwas zu essen bzw. Zum Frühstück und konnten somit wieder dort sitzen bleiben. Und schauten dann noch einen Film. Gegen um 11 Uhr mussten wir auf einmal raus. Wir gingen in des Sitzabteil und war einfach nur voll, doch kurze Zeit später sahen wir, dass man wieder in den Esswagon konnte und so liefen wir wieder dorthin. Dort zahlten wir 30 Yuan und bekamen etwas zu essen und konnten bis Shanghai wieder dort sitzen bleiben.

Zwar hatten wir 1 Stunde Verspätung, doch wir waren dann endlich glücklich, als wir aussteigen konnten...

 

12Juli
2013

Erst der Luxus und dann die Zugfahrt!

Wir standen heute um 8.15 Uhr auf und gingen zum Frühstück. Entgegen der Bilder 
war das Frühstück ziemlich besch..(eiden) es gab Kekse und Kälte Sachen, so 
halb-Chinesisch. Anschließend gingen wir wieder hoch auf Zimmer und schliefen 
noch eine Runde. Um 11.30 Uhr checkten wir aus und liefen Richtung Bahnhof. Auf 
dem Weg kauften wir uns noch Essen für die Zugfahrt und weil es nichts anderes 
gibt, bestand es hauptsächlich auch Keksen. Recht schnell waren wir dann im Zug 
und weil die Schaffnerin es nicht Glauben konnte, dass zwei Ausländerinnen 
keinen Sitzplatz hatten, "schob" sie ein paar Chinesen zusammen und so konnten 
wir auf den Bänken mit sitzen.
Kurz vor der chinesischen Abendbrotzeit gingen wir in den Esswagon und setzten 
uns dort hin, um dort sitzen bleiben zu können, sollte wir uns etwas bestellen, 
was wir dann auch taten.
Um kurz von 21.30 Uhr sammelte die eine Küchenhilfe Geld ein und sie sagte uns 
dann, dass wir für 30¥ von 22 bis 6 Uhr hier einen Sitzplatz hätten und noch 
einen Toast und was zu trinken bekommen würden. Wir fackelten nicht lange und 
zahlten dafür. Wenig später unterhielten wir uns ein wenig mit unseren gegenüber 
auf englisch.
Als wir nachts auf Toilette gehen mussten, war es schon Grass zu sehen, wie die 
Menschen, die keinen Sitzplatz hatten, versuchten irgendwie in den Gängen zu 
schlafen.
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